1965 wurde die Niob-C-103-Legierung erstmals in Amerika hergestellt und anschließend im Düsenverlängerungssegment des Triebwerks der bemannten Apollo-Mondlandefähre verwendet. 1975 gelang es China, die Niob-Legierung NbHf10Ti1Zr0,7 herzustellen.
Die Nioblegierung C-103 ist ein hervorragendes Material für Flüssigkeitsraketentriebwerksdüsen, leichte Antriebssysteme und Brennkammern von Raketentriebwerken in der Luft- und Raumfahrtindustrie. Sie wird auch zur Herstellung von Turbopumpen und Hochtemperatur-Strahltriebwerksteilen verwendet. Somit ist die Nioblegierung C-103 ein ideales Material für die Raumfahrttechnik.
Die Nioblegierung C-103 besitzt einen hohen Schmelzpunkt. Der Herstellungsprozess umfasst die Produktion von C-103-Barren und die mechanische Bearbeitung. Die Niob-Hafnium-Legierung wird durch eine Kombination aus Elektronenstrahlgießen und Vakuum-Lichtbogenofen zu Barren verarbeitet. Anschließend wird C-103 bei über 1200 °C extrudiert oder geschmiedet. Nach dem Walzen und Ziehen bei 500 °C wird Niob-Hafnium-Legierung C-103 zu Blechen, Bändern, Stäben, Drähten oder anderen Formteilen verarbeitet.
Die Nioblegierung C-103 ist gut schweißbar. Zu den Schweißverfahren gehören das Wolfram-Inertgas-Schweißen (WIG) und das Elektronenstrahl-Schweißen. Die Schweißqualität hängt von der Reinheit des Argons und dem Vakuum ab. Je reiner das Argon und je niedriger der Restdruck ist, desto besser ist die Schweißqualität.
Beim Glühen, Lösungsglühen und Auslagern wird üblicherweise Vakuum oder Schutzgas angewendet.
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