Alle Tantalstäbe und -stangen (UNS R05200, UNS R05400), Ta-2.5W-Stäbe und -stangen (UNS R05252), Ta-10W-Stäbe und -stangen (UNS R05255) sowie Ta-40Nb-Stäbe und -stangen (UNS R05240) entsprechen der Norm ASTM B365 und stehen dem Kunden zur Auswahl.
Technologie zur Herstellung von Tantalstäben und Tantalstangen
Zunächst wird das Material geschmiedet oder extrudiert, um die gewünschte Größe zu erreichen. Die Ausbeute der repräsentativen Querschnitte liegt bei 70–90 %. Anschließend erfolgt das Glühen. Schmieden, Walzen, Extrudieren und Ziehen sind gängige Verfahren zur Weiterverarbeitung. Der Draht wird mit einer herkömmlichen Drahtziehmaschine geschmiedet.
Besonderes Augenmerk wird auf die Oberflächenbeschaffenheit gelegt und ausreichend Schmiermittel verwendet, um Kratzer zu vermeiden, da Tantal ein weiches Metall ist.
Es gibt zwei Arten von Tantalstäben und Tantaldraht: Die eine wird durch Schmieden, Strangpressen, Walzen und Schleifen hergestellt, die andere durch Walzen, Schmieden oder Ziehen. Der Durchmesser liegt zwischen 0,2 und 63,5 mm.
Der Durchmesser von Tantal-Stäben und -Leisten beträgt 2,5 mm. Dank seiner hervorragenden Weichheit eignet sich Tantal-Stäbe und -Leisten zum Schmieden von Drähten. Bei der Drahtherstellung wird die Drahtoberfläche durch anodische Oxidation mit einem Oxidfilm versehen, der anschließend mit Bienenwachs geschmiert wird. In der Medizin werden Tantalstäbe unter anderem zur Reparatur von Hüftgelenken, Schädelknochen und Knochen, zur Versorgung von durch Tumore geschädigten Knochen sowie für Nahtclips und Gefäßstents verwendet.
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