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Platingruppenmetalle weisen ähnliche physikalische und chemische Eigenschaften sowie einzigartige Merkmale auf. Beispielsweise sind sie alle silberweiß, mit Ausnahme von Osmium und Ruthenium, die stahlgrau sind. Sie alle besitzen einen hohen Schmelzpunkt, hohe Festigkeit, thermische Stabilität, hohe Beständigkeit gegen Funkenerosion, ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit, starke Oxidationsbeständigkeit und gute katalytische Aktivität. Gleichzeitig bedingen unterschiedliche Eigenschaften unterschiedliche Anwendungsgebiete. Platin zeichnet sich durch gute Plastizität, stabilen Widerstand und einen hohen Temperaturkoeffizienten der Beständigkeit aus. Wird es zu Platindraht und Platinfolien geschmiedet, reagiert es nicht mit Sauerstoff und wird auch nicht von Säuren oder Laugen angegriffen. Es löst sich lediglich in heißem Königswasser. Palladium ist in konzentrierter Salpetersäure löslich und kann bei Raumtemperatur das 350- bis 850-fache seines Volumens an Wasserstoff absorbieren. Rhodium und Iridium sind in Königswasser unlöslich, können aber mit geschmolzenem Natriumhydroxid und Natriumperoxid reagieren und in Säure lösliche Verbindungen bilden. Osmium und Ruthenium sind ebenfalls in Königswasser unlöslich, werden aber leicht zu vier Oxiden oxidiert.
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