W-Re-Legierungen bestehen aus Wolfram und rhenium. Es gibt Legierungen mit niedrigem Rheniumgehalt (unter 5 %) und solche mit hohem Rheniumgehalt (20–30 %). Rhenium ist ein seltenes, knappes und teures Metall.
Molybdänlegierungen können mit 2–5 % Rhenium versetzt werden, wodurch sich die Plastizität und Festigkeit des Molybdäns verbessern. Bei einem Rheniumgehalt von 35 % kann die Verformungsrate bei Raumtemperatur bis zu 90 % erreichen. Zugfestigkeit, Duktilität und spezifischer Widerstand der Molybdänlegierung verbessern sich mit steigendem Rheniumgehalt. Mo-5%Re und Mo-41%Re werden üblicherweise als Thermoelementdrähte und Strukturwerkstoffe in der Luft- und Raumfahrt eingesetzt. Mo-50%Re eignet sich als Hochtemperatur-Strukturwerkstoff.
Die Zugabe von Rhenium zu Wolfram und Molybdän verleiht den Legierungen Eigenschaften wie gute Plastizität, hohe Härte, hohe Festigkeit und hohe Temperaturbeständigkeit. Sie lassen sich zu einer Vielzahl von Konstruktionswerkstoffen verarbeiten. Molybdän-Rhenium-Legierungen werden häufig zur Herstellung von schnell rotierenden Röntgenröhren, langlebigen Gittern für die Mikrowellenkommunikation, Heizrohren für Weltraumreaktorkerne, Heizkörpern für Hochtemperaturöfen und Hochtemperatur-Thermoelementen verwendet. Wolfram-Rhenium (WRe) findet breite Anwendung in der Hochtemperaturtechnik, der Vakuumtechnik, der Glühlampenindustrie, der Atomenergieindustrie, der Analytik, der Medizin- und Chemieindustrie und weiteren Bereichen. Es wird häufig zur Herstellung von Spezialventilen und Farbbildröhrenfäden, Hochtemperaturbauteilen, Thermoelementen usw. eingesetzt. Wir produzieren Wolfram-Rhenium-Drähte, Rhenium-Molybdän-Drähte, Wolfram-Rhenium-Stäbe und Molybdän-Rhenium-Legierungen.